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Oberflächenbehandlungen

In bestimmten Fällen, etwa wenn Ihre Hornhaut zu dünn ist oder Vernarbungen aufweist, ist eine Femto-LASIK-Behandlung nicht empfehlenswert. Es gibt jedoch alternative Techniken, die auch Patienten mit speziellen Anforderungen ein Leben ohne Brille ermöglicht: die sogenannten Oberflächenbehandlungen. Dazu gehört die Photorefraktive Keratektomie (PRK), die Laser Epithelial Keratomileusis (LASEK) sowie die Epitheliale Laser in situ Keratomileusis (Epi-LASIK)

Die Wellenfront-Behandlung: maximale Sehergebnisse

Bei diesem Verfahren erfolgt vor dem eigentlichen Eingriff eine Wellenfront-Analyse mit dem iDesign®, einem Messgerät, das die Hornhaut topografisch erfasst. An tausenden verschiedenen Punkten wird das Auge hochpräzise vermessen und die Hornhautoberfläche, die bei jedem Menschen individuell geformt ist, als dreidimensionale „Landkarte“ abgebildet.

Sämtliche Unregelmäßigkeiten der Hornhaut können durch dieses Verfahren exakt erfasst werden – wichtige Daten, die später für die Programmierung des Excimer Lasers genutzt werden.

Während der Behandlung können die dank der Wellenfront-Messung diagnostizierten Brechkraftfehler exakt korrigiert werden. Mithilfe des Augenlasers trägt der Operateur winzige Hornhautpartikel an den vorher genau berechneten Stellen ab.

Wir empfehlen die Oberflächenbehandlung bei:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. – 6 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 5 dpt

 

Egal, für welche Augenlasermethode Sie sich zusammen mit Ihrem Arzt Dr. Binder entscheiden: Nach Abschluss des Heilungs- und Rehabilitationsprozesses (nach ca. drei Monaten) sind die Ergebnisse vergleichbar gut.

Der Ablauf der verschiedenen Oberflächenbehandlungen

Ehe mit der Laser-Behandlung begonnen wird, verabreichen wir Ihnen zunächst betäubende Augentropfen – die gesamte Behandlung ist somit für Sie garantiert schmerzfrei.

Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass der Heilungsprozess der obersten Hornhautschicht bei einer Oberflächenbehandlung eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, im Regelfall etwa fünf bis zehn Tage.

Im Vergleich zur Femto-LASIK sollten Sie also eine längere Erholungsphase einkalkulieren, auch die Verbesserung der Sehschärfe verläuft langsamer. Unmittelbar nach der Behandlung kann zudem ein Fremdkörpergefühl auftreten, diese normale Nebenwirkung klingt jedoch nach ca. zwei Tagen wieder ab.

1.

Je nach Behandlungsmethode wird das Epithel auf unterschiedliche Art und Weise entfernt.

PRK: Das Epithel wird manuel entfernt

LASEK: Das Epithel wird aufgeweicht, zur Seite geschoben und nach der Behandlung wieder repositioniert.

Epi-LASIK: Das Epithel wird mit Hilfe eines automatisierten Epitoms entfernt.

2.

Je nach Fehlsichtigkeit korrigiert sodann der Excimer Laser – genau wie bei der Femto-LASIK – die Brechkraft der Hornhaut, indem Teilchen des jetzt freiliegenden Hornhautgewebes abgetragen werden. In nur wenigen Sekunden kann Ihre Fehlsichtigkeit behoben werden.

3.

Zuletzt wird das Auge für ca. eine Woche mit einer therapeutischen Kontaktlinse abgedeckt, die dem Schutz des Auges dient und entfernt wird, sobald sich das Epithel vollständig regeneriert hat.

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